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Der Hund
SWISS QUALITY bedeutet hohe Anforderungen an alle Zuchthunde betreffend Gesundheit, Verhalten aber auch Exterieur.
1. Gesundheit:
Röntgen
Alle Zuchthunde werden ab einem Alter von 15 Monaten auf die Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie geröntgt. Die Auswertungen dürfen ausschliesslich an der Uni Bern oder Zürich (Vetsuisse) erfolgen, welche unbestritten strengste Massstäbe in Europa ansetzen. Es kommen nur gesunde Tiere mit der Auswertung A oder B bzw. 0 oder 1 in die Zucht. Bei BBS aus anerkannter Schweizer Zucht sind die HD/ED-Befunde als Folge der langjährigen Selektion heute durchwegs erfreulich.
Seit 2006 sind die Röntgenbilder auch betreffend so genannte Schaltwirbel (Übergangswirbel) im Lumbosakralbereich auszuwerten und BBS mit dieser seltenen Anomalie werden ab September 2007 vorsorglich nicht mehr zur Zucht zugelassen.
Vorsorgliche Audiometrie (Gehörtest)
Alle Zuchthunde ab einem Alter von 12 Monaten werden an der Vetsuisse Zürich audiometriert, obwohl bisher kein einziger BBS aus anerkannter Schweizer Zucht Gehörprobleme hatte. So soll verhindert werden, dass unbemerkt einseitig taube Hunde aus dem Ausland in die Schweizer Zucht kommen.
Blutprobenentnahme
Von allen Welpen jedes Wurfes wird noch beim Züchter eine Blutprobe entnommen für die Blutbank in der Eidg. Techn. Hochschule ETH Zürich. Diese einmalige, alle BBS der Schweiz umfassende, Blutbank dient der Erforschung von Erbkrankheiten.
Abstammungsanalyse (DNA) an der ETHZ
Für jeden einzelnen Welpen wird noch vor der Abgabe seine Abstammung mittels DNA-Analyse kontrolliert. So wird sichergestellt, dass die angegebenen Elterntiere auch die tatsächlichen Eltern /Vererber sind. Die Analyse wird nicht in einem Billiglabor, sondern ebenfalls an der ETH Zürich durchgeführt, welche weltweit höchste Qualitätsanforderungen der Wissenschaft erfüllt. Nur mit zuverlässig erhobenen Analysen macht die Erforschung von möglichen Erbkrankheiten überhaupt einen Sinn. >>mehr
MDR1-Defekt Test
Unabhängig von der Forschung an der ETHZ sind alle Zuchthunde vorsorglich ab dem 1. September 2007 auf den auch beim BBS vorkommenden MDR1-Defekt (Multidrug-Resistance), eine Medikamentenüberempfindlichkeit, zu testen. Entsprechende Verpaarungsvorschriften helfen, die weitere Verbreitung des Defektes beim BBS frühzeitig zu verhindern.
Zuchtwertschätzung (ZWS)
Für alle in der Schweiz eingesetzten Zuchthunde und möglichst viele ihrer Nachkommen werden beim weltweit führenden Institut von Dr. Beuing in D-Giessen die Vererbungswerte für fünf wichtige Merkmale laufend neu errechnet. Parallel zu der molekulargenetischen Forschung an der ETH Zürich wird am Institut von Dr. Beuing also der jeweilige «Zuchtwert» der einzelnen Hunde berechnet. d.h. eine Zahl, die vermittelt, ob ein Zuchthund ein Merkmal über- oder unterdurchschnittlich an seine Nachkommen weitervererbt. Mit jedem neuen Befund ändern sich neben der Kennzahl des Hundes auch die Werte aller bekannten Verwandten. Für unsere BBS werden insbesondere die Werte für die Merkmale HD (Hüftgelenksdysplasie) und Kryptorchismus (Hodenfehler) ermittelt. So ergeben sich Hinweise darauf, welche Zuchthunde solche Veranlagungen stärker vererben als der Rassedurchschnitt.
Der BBS in der anerkannten Schweizer Zucht ist also seit vielen Jahren wohl eine der wissenschaftlich am besten betreuten Rassen überhaupt. Mit der SKG-Ahnentafel erhalten Sie für Ihren BBS-Welpen ohne Aufpreis weit mehr als nur ein Abstammungspapier. Die Einführung von molekulargenetischer Abstammungskontrolle gleichzeitig mit der Zuchtwertschätzung für BBS in der Schweiz ist weltweit einzigartig.
2. Zuchteignungsprüfung/Körung:
Erst wenn alle gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann ein BBS ab einem Alter von 16 Monaten die Körung absolvieren: Hier wird die Zuchteignung hinsichtlich hinsichtlich Verhalten und Exterieur geprüft.
Verhalten
Obwohl der BBS allgemein als freundlicher problemloser Schäferhund gilt, muss seinem Verhalten grosse Aufmerksamkeit geschenkt werden. In früheren Jahren wurde hauptsächlich das weisse Fell und die schwarze Pigmentierung, nicht aber das so genannte Wesen bei der Zucht berücksichtigt. Es wurden unsichere ja sogar sehr ängstliche Weisse Schäferhunde in der Zucht eingesetzt. Dies trug den Weissen Schäferhunden zu Recht den Ruf ein, scheu und ängstlich zu sein. Unsere BBS-Zuchthunde in der Schweiz müssen deshalb bereits seit 1992 eine strenge Eignungsprüfung mit einem Wesenstest von ca. 30 Minuten Dauer absolvieren. Nur BBS, welche sich in Menschenguppen, bei optischen aber auch akustischen Einflüssen (inkl. Schussprobe) belastbar und sicher zeigen, dürfen in die Zucht. Ängstliche oder angstaggressive BBS haben keine Chance, die Zuchtzulassung in der Schweiz zu erhalten. Die GWS-Eignungsprüfung gehört zu den strengsten in Europa. Leider wird ohnehin in den meisten Ländern überhaupt keine separater Wesenstest für Zuchthunde durchgeführt, sodass auch scheue oder gar ängstliche Hunde in die Zucht kommen, was als verantwortungslos bezeichnet werden muss.
Exterieur
Alle Zuchthunde in der Schweiz werden streng nach dem geltenden Rassestandard beurteilt. Anlässlich der Zuchtzulassungsprüfung (= Körung) für BBS wird auch das äussere Erscheinungsbild einer sehr detaillierten Beurteilung von mind. 30 Minuten Dauer unterzogen. Auf einem standardisierten Erfassungsbogen werden zuhanden der Zuchtwertschätzung bei Dr. Beuing 46 einzelne Punkte bewertet. Es geht aber weniger um die so genannte «Schönheit», wie sie oft eher oberflächlich an Ausstellungen beurteilt wird, sondern um die wichtigen rassetypischen Merkmale, welche den BBS von anderen Schäferhunden unterscheidet. Insbesondere auf die für den BBS verlangte horizontale Rückenlinie, die korrekten Winkelungen der Gliedmassen und das Gangwerk wird in der Schweiz grösstes Gewicht gelegt. Deshalb werden nur versierte Rassespezialrichter an der Körung eingesetzt, welche den Unterschied zwischen einem BBS und einem «Bergabschäferhund» kennen: BBS mit stark abfallender Rückenlinie und überwinkelten Gliedmassen werden in der Schweiz niemals zur Zucht zugelassen, auch wenn sie noch so viele Ausstellungstitel bei ausländischen Richtern erlangt haben.
Das Äussere des Zuchthundes ist also hauptsächlich dort wichtig, wo es letztlich wieder Einfluss auf die Gesundheit haben könnte. Alles andere, wie etwa das reine Weiss oder die Länge des Haarkleides, ist nur für die Shows nicht aber die Zucht von Bedeutung.
Ausstellungstitel sind deshalb weder Hinweis noch Garantie für einwandfreies Verhalten und solide Gesundheit. Showresultate werden für SWISS QUALITY weder verlangt noch bei der Zuchttauglichkeitsprüfung überhaupt berücksichtigt. Aussen fix und innen nix-Hunde haben in der Schweizer BBS-Zucht damit keine Chance.
>top<Der Originaltext des Zirkulars vom 21. Juni 2007 zum Verbot des Einsatzes von Deutschen Schäferhunden in der BBS-Zucht liegt in allen vier FCI-Sprachen vor! Trotzdem wird das Zirkular leider auch im Jahr 2010 noch immer von einigen Züchtern mit FCI-anerkannten Zuchtnamen vorsätzlich missachtet.
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20 Jahre GWS Schweiz
15. / 16. August 2009
Jubiläumsweekend in Oeschgen wurde zum vollen Erfolg. Der «1. FBBSI CUP/Swisscup» vom 15. August mit weltweit einzigartigen Preisen, sowie der GWS-Tag vom 16. August 2009 übertrafen die Erwartungen bei weitem.

Das neue Titelbild zum FCI-Standard 347!
Die FBBSI publiziert die neue Illustration zum FCI-Standard 347.
Die SKG, als standardverantwortlicher Landesverband, hat im April 2008 der FCI die neue Titelzeichnung zum Rassesstandard des BBS übermittelt. Alle Details auf der FBBSI-Website.

Kunterbuntes Treiben in der BBS-Zucht: unglaubliche Tendenzen in Europa. Updated:FCI-Zirkular 77/2007 verbietet Deutsche Schäferhunde in der BBS-Zucht! mehr>>

Der Buchtipp
Der Berger Blanc Suisse
(Der Weisse Schäferhund)
Die 50 wichtigsten Fragen, - vom Experten beantwortet.
Leider seit März 2010 vergriffen!
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